Pfarrei Johannes Bosco - Berliner Südwesten

Text zur Woche Hl. Familie

Worte zur aktuellen Woche

Zum Evangelium der Woche ab 13.07.2025

Liebe Leserin, lieber Leser,

„meine Kirchengemeinde lebt von dem, was ich dazu beitrage“.

Unter dieses Motto möchte ich unser diesjähriges Ehrenamtsfest stellen, das wir am 27.06. in der Heiligen Familie feiern.

Die Möglichkeiten des Engagements sind sehr vielfältig, wie auch die Begabungen und Talente vielseitig sind, die in jedem von uns schlummern.

So ist unser Ehrenamtsfest vor allem ein Fest des Dankes, der oft genug viel zu kurz kommt. Es ist ein Dank an Gott und ein Dank an alle Beteiligten.

Immer wieder hört man von Bistümern, wo Kirchen geschlossen werden (müssen). Auch in unserem Erzbistum kommt das vor.

Das beste Mittel gegen Kirchschließungen ist eine Gemeinde, die ihre Kirche samt dazu gehörigen Immobilien nutzt und so am Leben hält.

Aber es geht nicht nur darum, dass wir eine Kirche haben als Gemeindezentrum.
Kirchen müssen immer auch einladende Orte für all jene sein, die auf der Suche nach geistlichem Tiefgang und spiritueller Heimat sind.

Eine offene und ansprechende Kirche ist und bleibt eine Herausforderung und ein Auftrag für uns alle.

Herzliche Grüße
Ihr
Konrad Heil
-Pfarrvikar-

Das Heilige Jahr 2025 steht unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ und greift damit ein zentrales Thema von Papst Franziskus auf. Es ist ein sogenanntes ordentliches Heiliges Jahr, das alle 25 Jahre stattfindet. Mit dem Durchschreiten der Hl. Pforten in den entsprechenden Basiliken in Rom kann ein Ablass gewonnen werden. Alle Infos…

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der alttestamentlichen Lesung dieses Sonntags (Dtn 30,9c–14) lesen wir,
wie Mose das Volk Israel auf die Gebote Gottes verpflichtet. Mose beschreibt, wie nahe und vertraut uns die Weisungen Gottes eigentlich sind und er sagt im letzten Satz: „Das Wort ist ganz nah bei dir, es ist in deinem
Mund und in deinem Herzen, du kannst es halten.“
Auch Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, dass uns die Gebote „ins Herz geschrieben“ sind.
Diese Formulierung will sagen, dass die Gebote Gottes eine Selbstverständlichkeit für Menschen ist, die ein gesundes Herz, eine gesunde psychische Verfassung haben.
Im Umkehrschluss heißt dass, dass Menschen, die anderen etwas zu leide tun, psychisch nicht gesund sind, ein krankes Herz, eine gestörte Empathie
haben. Jesus, der Heiland, möchte unser krankes Herz wieder heil machen.

Herzliche Grüße
Ihr
Konrad Heil
Pfarrvikar